Heckenpflege

Eine Hecke steckt voller Leben, vernetzt Lebensräume und bereichert das Landschaftsbild. Zudem bremst sie den Wind und trägt somit zum Erosionsschutz unserer Böden bei. Doch damit die Hecke ihre vielen Funktionen dauerhaft erfüllen kann, sind bei Zeiten Pflegemaßnahmen durchzuführen.

Für eine Hecke gilt die Regel: „Unten dicht und oben Licht!“

Das heiß, dass im unteren Bereich die Hecke geschlossen sein sollte, dadurch den Wind bremst und Deckung für Tiere bietet. Nach oben wird sie dünner. Im Laufe der Zeit wächst die Hecke in die Höhe, die unteren Bereiche werden ausgedunkelt und verlieren ihre Äste. Die Hecke wird „licht“, denn es lässt sich von der Seite im unteren Bereich besser durch die Hecke schauen, als im mittleren Bereich. Dies ist ein gutes Kriterium, das es an der Zeit ist, die Hecke zu pflegen. Eine Hecke schneidet man am besten durch so genanntes „auf den Stock setzen“ zurück. Hierbei werden die Sträucher in einer Höhe von 10 – 20 cm über dem Boden abgesägt. Die Sträucher treiben im nächsten Jahr aus dem Stock neu aus.

Wir packen den Strauchschnitt zwischen die Pflanzreihen als Schutz für Singvögel und Insekten. Dies hat sich bei uns gut bewährt. Bei langen Heckenstreifen sollten diese möglichst über mehrere Jahre in Abschnitten auf den Stock gesetzt werden, damit immer Bereiche mit Deckung, Blüten und Früchten zur Verfügung stehen und kein „Schock“ entsteht.

Aber Achtung bei der Pflege! Hier sind die gesetzlichen Bestimmungsgrundlagen zu beachten. Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet das auf den Stock setzen von Hecken in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September.

 

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